Vorstadt- und Regionalenwicklung 

„Nur wenn ich in Frieden mit mir selber bin, bin ich auch in Frieden mit der Welt. „

Dr. Mirjam Rigamonti-Largey

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Projekt „Modellcampus“

Die Aufgabe des Modellcampus ist es, ein Fundament zu erstellen, das für die kommenden Generationen des 3. Jahrtausends als Modell für eine „Menschheitsfamilie“ steht.

Unser Konzept kann individuell an den Ort und bestehende Gebäude (ehem. Hotel, Kloster oder Schloss) angepasst werden. Die Grundlage dieses Konzeptes ist lebenslanges, lebendiges Lernen für alle Altersstufen in der Praxis, durch Vorbilder (Menschen und Natur) sowie alten und neuen Erkenntnissen der Menschheit. 

Das Lernen findet sowohl in Innenräumen, Werkstätten, in der Natur und Permakultur statt.

Diese Lernweise ermöglicht allen die Zusammenhänge zwischen Natur, Mensch und Leben zu begreifen und ein Bewusstsein für eine gesunde und kreative Ressourcengemeinschaft zu entwickeln. 

Durch die Integration von Hoch- und Vielbegabten, Forschungsinstituten, Senioren und Arbeitsuchenden aller Altersklassen, bilden wir Arbeitsgemeinschaften zu den verschiedenen Themen z.B. Nachhaltigkeit, biologische Bauweise, Bewusstseinswandel, Umwelt und Gesundheitsbewusstsein, Persönlichkeitsentwicklung etc. So können lebensförderliche soziale und ökologische Strukturen entstehen, um den positiven Wandel zu beschleunigen. 

 

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Im Mittelpunkt des Areals, dem Schulgelände, findet tagsüber Schul- und Kindergartenbetrieb statt.  In der übrigen Zeit steht der Bereich als ein Ort der Begegnung, Bildung und Gemeinschaft, Creative Center, für alle Menschen und Altersklassen der Region zur Verfügung. Das Haupthaus ist die regionale, internationale Basis und Verwaltung. Ein vielschichtiges Angebot an Workshops, Symposien, Seminaren, Coaching, Beratung, Kultur und Bewegung bereichert die Menschen der Region. 

Auf dem Gelände finden auch, pädagogische Ausbildung „Train the Trainer“ und „Teach the Teacher“ statt. Die Permakulturfelder sind ein „Verlängerter Arm“ der Schule, dienen der Selbstversorgung und der Versorgung der Region mit gesunden Lebensmitteln, sind ein Ort der Gemeinschaft und Erzeugung von verschiedenen Erzeugnissen (Honig, Wurmkisten, Kompost, Setzlingen, Tees, etc.).

Auf weiteren landwirtschaftlichen Flächen werden Nutzhanf- und Faserpflanzen angebaut, die der Bodenfruchtbarkeit dienen. Der Anbau und Verarbeitung von Textil- und Faserpflanzen ist sinnvoll und kann neue Arbeitsplätze schaffen (Hanfziegelherstellung etc.) 

Immer mehr Menschen verspüren den Wunsch nach Wohn und Arbeitsgemeinschaften. Der Trend geht in Richtung „Weniger ist Mehr“, Lebensqualität statt Quantität.

Das Areal kann durch eine Tiny Haus-, Jurten- und Lehmbauten-Siedlung erweitert werden, auf dem eine Gemeinschaftskultur gelebt wird und Interessens- und Arbeitsgemeinschaften sich bilden können. Hier wird auch zu den verschiedenen Themen experimentiert, geforscht und umgesetzt. Wir greifen lebensförderliche Themen auf und implementieren sie in unser Leben. 

Unser Konzept ist auch auf ein Rehabilitations- und Eingliederungszentrum, Zentrum der Gesundheit und Prävention adaptierbar. 

Die Schwerpunkte können auf physische und physische Gesundheit der Menschen, Integration von Arbeitsuchenden aller Altersklassen, mit Ausrichtung auf gesunde Lebensweise und Ernährung, sinnvolle Beschäftigung in den Werkstätten und in der Permakultur, Ort der Begegnung etc., gelegt werden.

 

„Sich an der Natur zu orientieren, die Zeichen der Natur zu deuten und aus ihnen zu lernen ist essenziell, um  die Sprache der Erde zu verstehen.“

Anna Pletscher

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